Musea

Middelheimmuseum: Spuren des Ersten Weltkriegs in der Sammlung des Middelheimmuseums

Ernst Barlach, Georg Kolbe, Alexander Archipenko, Jean Arp, Emile-Antoine Bourdelle, Jacques Lipchitz, Ossip Zadkine, Charles Despiau, Raymond Duchamp-Villon, Paul Landowski, Rudolf Belling, Aristide Maillol, François Pompon, Arturo Martini, Ewald Mataré, Hermann Hubacher, Frans Claessens, Käthe Kollwitz, Georges Braque, Philippe Wolfers, Emil Filla, Arthur Dupon, Josué Dupon. Der 1. Weltkrieg hat an beiden Seiten der Front gewaltsam wie mit einem stumpfen Beil auf das Leben und die (junge) Karriere dieser Künstler aus der Sammlung des Middelheimmuseums eingeschlagen.

FoMu | FotoMuseum: Shooting Range. Fotografie in der feuerlinie?

Wie bannt man den Krieg auf ein Foto? Der 1. Weltkrieg war die erste große kriegerische Auseinandersetzung, die auch mit Fotos geführt wurde. Das FoMu zeigt, auf welche Weise das geschah und wie es bis heute nachwirkt. In der Ausstellung „Shooting Range” wird die Rolle der Medien als „Auge” und Waffe näher beleuchtet und darauf aufmerksam gemacht, dass sich unser Blick durch den Einfluss der Fotografie und des Films verändert. Unsere Wahrnehmung und Träume, unser Verhalten und unsere Vorstellungen werden teilweise auch durch Bilder bestimmt.

Van Mieghem Museum: Eugeen Van Mieghem (1875-1930) - Der große Krieg

Das Werk des Antwerpener Hafenkünstlers Eugeen Van Mieghem wurde in den letzten Jahren wieder neu entdeckt und oft mit den Arbeiten von Käthe Kollwitz, Henri de Toulouse-Lautrec und Théophile Steinlen verglichen. Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs beobachtete und porträtierte Van Mieghem Flüchtlinge, die sich gerade auf den Weg machten und andere typische Szenen aus dem täglichen Leben in einer vom Krieg gezeichneten Stadt. Seine Arbeiten verschaffen uns einen einmaligen Einblick in das harte Leben der Antwerpener Bevölkerung im 1. Weltkrieg.

Red Star Line Museum: Weit weg vom Krieg? Belgische Emigranten in Amerika im 1. Weltkrieg

Die belgische Emigrationswelle nach Amerika erreichte Anfang des 20. Jahrhunderts in den Jahren direkt vor dem 1. Weltkrieg ihren Höhepunkt. Als die deutschen Truppen Belgien im Jahr 1914 besetzten, kam der transatlantische Passagierverkehr aus Antwerpen zum Erliegen. Belgische Amerikaner wurden von ihrem Heimatland und oft auch von ihren Familien abgeschnitten. Wie haben sie diesen Krieg erlebt? Wie äußerte sich die Solidarität mit ihrem Herkunftsland.

Das Museum der Gegenwärtigen Kunst Antwerpen: PANAMARENKO UNIVERSUM

Die Ausstellung „Panamarenko Universum” zeigt eine faszinierende Übersicht der wichtigsten Konstruktionen und Objekte des Antwerpener Künstlers. Neben diesen Spitzenstücken gilt das Interesse u.a. seinen Aktivitäten im weitesten Sinne, einschließlich seiner Happenings – von der Besetzung des Conscienceplein bis hin zu dem gewagten Versuch, mit einem Zeppelin nach Sonsbeek in den Niederlanden zu fliegen -, seinen naturwissenschaftlichten Erkenntnissen und seinen künstlerischen Statements. Zum ersten Mal werden auch die Inspirationsquellen des Künstlers näher erläutert.